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ENSEMBLE

GABRIELE

LEONE

Ersten Preis für Kammermusik und

Frescobaldi Sonderpreis im

1. Zupfmusikwettbewerb in Ferrara (Italien, 1994)

Éric Depret, Mandoline

Maryse Dupont, Mandoline

Yuko Fujikura, Mandoline

Jean-Paul Bazin, Mandola

Guy Le Roux, Gitarre

Michèle Maréchau-Mendoza, cuatro

29.04.2006, 30.04.2006. Landeszupfmusikfest Württemberg, Eislingen

Das Ensemble Gabriele Leone wird am Sonntag morgen im Abschlusskonzert neben dem Wuerttembergischen Zupforchester teilnehmen. Es werden Stücken von Jakubowski, Bittencourt, und venezolanische Musik fuer Mandoline vorgestellt.

 

Das Ensemble Gabriele Leone (1991 e.V.) trägt den Namen eines der größten Virtuosen des Instruments im 18ten Jahrhundert. Das Ensemble bekam den Ersten Preis für Kammermusik und den Frescobaldi Sonderpreis im Ersten Zupfmusikwettbewerb in Ferrara (Italien) 1994. Es besteht zur Zeit aus sechs begeisterten Spielern. Éric Depret, Jean-Paul Bazin und Guy Le Roux spielen seit 1982 zusammen, haben sich in Argenteuil getroffen und sich bei weltberühmten Professoren wie Ugo Orlandi, Marga Wilden-Hüsgen, James Tyler, Paul O'Dette und Alberto Ponce weitergebildet. Diese drei Musiker bilden heute der Kern eines Ensembles, das die Forschungsergebnisse von Didier Le Roux über die Geschichte der Mandoline (u.v.A. Vorträge im Mandolinensymposium Trossingen 1988, in Chalon 1996, in Ala Trento 1999, in Toulouse 2002, in Trossingen 2004, zahlreiche Artikel in der französischen Fachzeitschrift Le Plectre u.A.) während 25 Jahren vorgespielt hat. Seit zwei Jahren haben sich drei Musikerinnen dem Ensemble angefügt : Maryse Dupont und Yuko Fujikura als Mandolinistinnen, die in mehreren Zupfensembles der pariser Gegend tätig sind, und die Cuatristin Michèle Maréchau-Mendoza, die uns in einem venezolanischen Musikkurs getroffen hat.

Seit zwei Jahren hat sich der Repertoire des Ensembles in Richtung Lateinamerika erweitert. Nach mehreren Sommerkursen mit Cristobal Soto wurden die Musiker in die venezolane Musik eingeführt, die traditionnell die Mandoline als Melodieinstrument benützt. Seit zwanzig Jahren lieben die Musiker die brasilianische Musik, und der einjahrige Aufenthalt des Mandolinenvirtuoses Hamilton de Holanda in Paris hat sie geführt, Jacob do Bandolim besser zu kennen und sich intensiver dem Choro zu widmen.

Die Besonderheit des Ensembles liegt immer noch in seinem breiten 18ten Jahrhundertsrepertoire (mehr als 100 Originalwerke von Barbella, Cauciello, Hoffmann, Leone, Roeser, Scarlatti u.v.A...), das auf Originalmandolinen gespielt wird. Dieser Repertoire wird mit Biedermeiergitarre, Theorbo, Cembalo oder Barockbratsche begleitet, und eine Auswahl ist auf der CD "Cinq Siècles de Mandolines - 1300-1800" zu hören. Ausserdem umfasst der Repertoire des Ensembles originale Mandolinenmusik aus der Periode 1880-2000 (hauptsächlich aus Italien, Frankreich und Deutschland) und eigene Bearbeitungen von klassichen Komponisten (von Frescobaldi bis Ravel), die gut zum gezupften Klang passen. Das Ensemble hat auch mehrere in Frankreich tätigen Komponisten geführt, für das Ensemble zu schreiben. Ein gemischtes Programm dieser Art ist auf der CD "Quinte et Sens de la Mandoline" aufgenommen worden.

Bühnenmusik gehört auch den Aktivitäten des Ensembles, z.B. "Die gute Mutter" von Goldoni (France Culture Radio, 1993), Filmmusik von "People in Searching" des chinesischen Regisseurs Wong Yan Kwai (Juni 98), Lullys Bühnenmusik für Molières "der Sizilianer" (mit Théâtre de l'Empreinte, Mériel, 1998), oder das seit Januar 2005 weiteraufgeführte Schauspiel "Nous Sommes de Celles" über Texten der Liedermacherin Anne Sylvestre (mit der Compagnie Baba Yaga, Argenteuil, seit Januar 2005).

Das Ensemble ist mehr als 100mal aufgetreten, in verschiedene Musikfeste (Mantes Gitarrenfestival 2005, Festival des Églises Romanes du Berry 1995, 2004 und 2005, Lundis Musicaux de Camaret 1999 und 2003, Festival de l'Île de France 1998, ) sowie in Länder wie der Schweiz (World Economic Forum, 1999), Deutschland (1993, 1994, 1999 und 2004), Italien (1994 und 1999) und Spanien (1992, 1993, 2002 und 2003). Es hat außerdem mehrere Meisterkurse gegeben, u.A. Zeitgenössische Zupfmusik in Saint-Jean-de-Luz 1993, Barockmandoline in Varazze (Italien) 1999, Traditionnelle Mandolinenmusik in Épinal 2000, Originalinstrumente in Gijon (5. Semana de Musica Antigua, Spanien) 2002. Dieses Jahr wird das Ensemble nach einem Konzert in La Vieille Grille Theater (Paris, 26./03./06), wieder in Deutschland (30./04./06) und in Spanien (Ende 2006) zu hören sein.

Kontakt :

Jean-Paul Bazin

e-mail : gabriele.leone@laposte.net

 

127 bis rue Maurice Rechsteiner
F-95100 Argenteuil

web site :

http://www.ensemble-gabriele-leone.org/

 

Tel / Fax : +33 1 39 98 70 63